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Für die Zahlung von Waren und Dienstleistungen steht Verbrauchern in Deutschland eine Vielzahl von Zahlungsarten zur Verfügung. Diese Zahlungsarten werden unterteilt in

  • bare Zahlungen
  • halbbare Zahlungen und
  • bargeldlose Zahlungen

Bare Zahlungen Bearbeiten

Wie der Name schon sagt, handelt es sich bei der baren Zahlungen um die Form der Barzahlung. Hierbei werden dem Verkäufer, nach Ausgabe der Waren, Geldscheine und Münzen übergeben, um den Zahlungsvorgang abzuschließen. Der Kaufvertrag gilt nach Übergabe des Geldes als erfüllt.

Halbbare Zahlungen Bearbeiten

Eine weitere Form des Zahlungsverkehres ist die halbbare Zahlung. Hierbei wird durch den Empfänger der Ware oder Dienstleistung, Bargeld an den Zusteller bzw. Verkäufer übergeben. Der Verkäufer zahlt dieses im Nachhinein auf ein Konto ein und rechnet den Zahlungsvorgang ab. Als bekanntestes Beispiel der halbbaren Zahlung gilt die Nachnahme, bei der Zustellung von Paketen durch einen Transportservice.

Bargeldlose Zahlungen Bearbeiten

Ein Großteil aller Zahlungsvorgänge werden heutzutage über die sogenannte Bargeldlose Zahlung abgewickelt. Hierbei wird der jeweils vereinbarte Zahlungsbetrag direkt von dem Konto des Käufers abgezogen und dem Konto des Verkäufers gutgeschrieben. Nach Gutschrift des Betrages auf dem Konto des Verkäufers, gilt der Kaufvertrag als erfüllt.

Die Bargeldlose Zahlung kann in weitere Kategorien unterteilt werden.

EC Zahlung Bearbeiten

Bargeldlose Zahlungen in stationären Geschäften werden heutzutage, in der Regel über sogenannte EC Zahlungen abgewickelt. Hierbei ist der Kaufvertrag durch den Käufer per PIN Eingabe oder Unterschrift zu bestätigen. Der Zahlbetrag wird innerhalb weniger Tage von dem Konto entsprechendem Konto abgebucht.

Zahlung per Kreditkarte Bearbeiten

Genau wie bei der Zahlung mit einer EC Karte, wird der Rechnungsbetrag bei der Zahlung mit Kreditkarte von dem Konto des Käufers abgebucht. Die Legitimation erfolgt in diesem Fall per Unterschrift des Käufers. Anders als bei der Zahlung mit EC Karten liegt das belastete Konto bei einem entsprechenden Kreditinstitut.

Rechnung und Lastschrift Bearbeiten

Bei Bestellungen in nicht stationären Geschäften, wie Onlineshops, gilt die Abrechnung und Zahlung per Rechnung als Standard. Hierbei wird dem Käufer schriftlich ein Zeitraum für die Bezahlung der bestellten Waren eingeräumt. Dieser Zeitraum liegt in der Regel zwischen 21 und 30 Kalendertagen, nach Erhalt der Ware. Der Käufer hat nun die Pflicht, den offenen Zahlbetrag innerhalb dieser Frist manuell an den Verkäufer zu überweisen.

Bei der Zahlung per Lastschrift wird der vereinbarte Rechnungsbetrag der Bestellung, direkt von dem Konto des Käufers abgebucht. Der Kaufvertrag gilt in beiden Fällen als erfüllt, sobald der Rechnungsbetrag komplett auf dem Konto des Verkäufers eingegangen ist.

Vorkasse Bearbeiten

Bei Vereinbarung der Zahlung per Vorkasse muss der Rechnungsbetrag nach Bestellung, durch den Käufer direkt auf das Konto des Verkäufers überwiesen werden. Erst nach dem vollständigen Zahlungseingang werden die bestellten Waren an den Verkäufer versandt.

Leasing Bearbeiten

Bei dem Leasing handelt es sich um eine Art der Ratenzahlung. Der Käufer zahlt den Rechnungsbetrag, in gleichbleibenden monatlichen Raten (in der Regel maximal bis zu 84 oder 120 Raten) auf das Konto des Verkäufers ein. Bis zu der vollständigen Begleichung des gesamten Rechnungsbetrages, bleibt die Ware in dem gesetzlichen Besitz des Verkäufers.

Sofortüberweisung und Paypal Bearbeiten

Bei Sofortüberweisung und PayPal handelt es sich um eine Art virtuelle Bank im Internet. Der Käufer zahlt vor seiner Bestellung einen bestimmten Geldwert auf sein virtuelles Konto ein, mit welchen in vielen deutschen Onlineshops bezahlt werden kann. Durch diese Form der Zahlungsabwicklung kann die sofortige Begleichung, unter Gewährleistung des Datenschutzes, sichergestellt werden.

Quellen Bearbeiten