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Das Wirtschaftswachstum bezeichnet, wie stark ein Ökonomie (dieser Begriff steht gleichbedeutend für ein Land) seine Produktion in einer bestimmten Periode (generell handelt es sich um Jahresbetrachtungen) ausweiten konnte, beziehungsweise seine dafür benötigten Kapazitäten. Für die Ermittlung wird der Wert des Bruttoinlandsprodukts mit denen der Vorjahreswerte verglichen. Negatives Wachstum ist per se zwar ein sich widersprechender Begriff, steht aber synonym für die Schrumpfung der Wirtschaft, also der Verringerung der wirtschaftlichen Leistungskraft.

Das Wachstum unterscheidet sich weltweit massiv. Während aufstrebende Länder wie China, Taiwan oder Südkorea sehr hohe Wachstumsraten aufweisen, sind diese in Entwicklungsländern sehr gering oder sogar negativ, beispielsweise im Tschad, im Irak, in Mosambik oder Somalia. Industrienationen weisen tendenziell ein konstantes, aber geringes Wachstum von etwa 3% pro Jahr auf.

Das Solow-Modell bietet eine mögliche Erklärung für verschiedene Wachstumsraten in den Ländern.