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Bei der Erstellung von kleinen oder auch größeren Werbeartikeln sind einige Hinweise für Format, Platzgestaltung und Formsprache zu beachten. Welche Zielgruppe(n) sollen die in Frage kommenden Artikel ansprechen und durch welche Eigenschaften soll der Produkt- oder Unternehmensnutzen zum Ausdruck kommen? Auf diese und andere Fragen müssen bei der Gestaltung und Auswahl von Werbeartikeln die richtigen Antworten gefunden werden.

Des Weiteren sollte stets darauf geachtet werden, dass der in Frage kommende Werbeartikel stets ein Bezug zur Zielgruppe respektive dem Unternehmen aufweist, um etwaige Streuverluste auf das Notwendigste zu reduzieren.

FormatBearbeiten

Werbeartikel machen im Idealfall nicht nur neugierig auf das entsprechende Unternehmen oder dessen Dienstleistungen und Produkte, sondern bieten einen besonderen Mehrwert. Sonst landen Werbeartikel allzu schnell ganz nach unten in der Gunst-Schublade des Empfängers und spielen kaum den erwünschten Erfolg ein.

Außerdem: Eine Vielzahl unterschiedlichster Unternehmen und Werbemittelhersteller buhlen zeitgleich um die Aufmerksamkeit des entsprechenden Publikums! Das Format des in Frage kommenden Werbeartikels wirkt sich daher unmittelbar auf das Interesse, oder schlimmstenfalls Desinteresse aus. Während einige Unternehmen mit eher großdimensionierten Werbeartikeln auf entsprechende Leistungen aufmerksam zu machen versuchen, gelingt es anderen Firmen hingegen auch mit kleinteiligen Werbegeschenken zu überzeugen.

Unterschiedliche WerbeträgerBearbeiten

  • Plakate
  • Flyer
  • Briefsendungen
  • Gutscheine
  • Bannerwerbung
  • Roll Ups
  • Schilder
  • Werbeplanen
  • Messedisplays
  • Kundenstopper
  • Kalender

Werbeartikel & Give-AwaysBearbeiten

  • Haftnotizen
  • Kugelschreiber
  • Feuerzeug
  • Bierdeckel
  • Aufkleber / Etiketten
  • Süßigkeiten
  • Luftballons
  • Tickets
  • Stempel
  • Zollstöcke
  • USB Sticks
  • Powerbanks
  • Lanyards

sowie weitere Produktansätze

GestaltungBearbeiten

Zu groß oder zu klein? Oder doch zu hoch oder tief? Menschen empfinden bei der Betrachtung grafisch gestalteter Flächen äußerst unterschiedlich – höchste Zeit, mit entsprechend allgemeingültigen Regeln diesen unterschiedlichen Sinneseindrücken zu begegnen.

  • Das Verhältnis von gedruckter zu nicht gedruckter Oberfläche sollte der Schrift, dem Logo oder der gewählten Aussage daher genug Platz "zum Atmen" bieten.
  • Weder sollten grafische Element zu nah an den Formatrand gedrängt werden, noch sollte die Menge an Informationen den zur Verfügung stehenden Platz sprengen.
  • Die Aussage "weniger ist mehr" ist mit Sicherheit nicht nur Werbemittelherstellern, sondern auch Unternehmen oder Marketingverantwortlichen bekannt – auch wenn zuweilen wenig von dieser Regel Gebrauch gemacht wird.
  • "Weniger ist mehr" ist aber auch in anderer Hinsicht für den Erfolg von Werbemittel von Bedeutung: Menschen sehen sich einer Vielzahl von Werbeeindrücken ausgesetzt und wenden sich bevorzugt überschaubaren Informations-"Happen" zu.

FormspracheBearbeiten

Grafische Gesetzmäßigkeiten wirken sich ebenfalls auf die Formsprache aus. Klobige Körper erzeugen beim Betrachter andere Assoziationen als eine runde oder weiche Formgebung. Während sich erstgenannte Formen für den Einsatz bei Unternehmen eignen, deren Produkte oder Dienstleistungen als geradlinig-stringent bezeichnet werden können, fühlen sind im zweiten Beispiel eher Dienstleister oder Hersteller angesprochen, die durch eine gewisse formale Zurückhaltung auf sich aufmerksam machen. So oder so: Auf die Zielgruppe und auf die beabsichtigte Werbeaussage kommt es an.

QuelleBearbeiten

http://www.flyerpilot.de/werbetechnik.htm

http://www.tobra-promotion.de/