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Teilerhebung

Bei einer Teilerhebung wird aus der Grundgesamtheit nach einem bestimmten Verfahren eine Stichprobe gezogen.

Teilerhebung ist die am häufigsten angewendete Untersuchungsform der Marktforschung. Es wird nur ein relativ kleiner Teil der Grundgesamtheit befragt (z.B. ein bis zwei Personen aus jeder Abteilung der Firma XY).

Hierbei muss darauf geachtet werden, dass die befragten ein repräsentatives Ergebnis liefern. Im Falle von befragten Personen sollten diese, im Idealfall, die ungefähre Meinung der Allgemeinheit vertreten. Wenn diese Bedingung erfüllt ist, lassen sich die Untersuchungsergebnisse auf die Gesamtheit übertragen. Der Grund, warum meist eine Teilerhebung durchgeführt wird, sind die deutlich geringeren Kosten, im Gegensatz zu einer Vollerhebung.


Vorteile Teilerhebung:

• geringe Kosten gegenüber der Vollerhebung

• geringerer Zeitaufwand

• liefert meist annähernd ein repräsentatives Ergebnis

• eine Vollerhebung ist im Gegensatz zur Teilerhebung nicht immer wirtschaftlich und die Ergebnisse rechtfertigen den organisatorischen, finanziellen und technischen Aufwand meist nicht

• führt meist zu neuen Umsatz oder Verbesserungen

Nachteile Teilerhebung:

• Befragungen sind in der Regel nicht zu 100 % repräsentativ

• Auch bei der Teilerhebung müssen oft ein enormer technischer und organisatorischer Aufwand betrieben werden