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Produktionsfaktoren bezeichnen diejenigen Stoffe, Materialien oder Sachvermögenswerte, die für ein Unternehmen bei der Produktion seiner Waren und Dienstleistungen benötigt werden.

BWL Bearbeiten

Produktionsfaktoren sind sämtliche Wertgegenstände, die monetär ins Produkt einfließen, also sämtliche Inhaltsstoffe, Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe, die wertmäßige Leistung von Maschinen und technischen Anlagen sowie die Löhne der Fertigungsmitarbeiter. Im Rahmen der Produktionsmanagements ist darauf zu achten, dass das Verhältnis von Einsatzfaktoren zu Endprodukten möglichst effizient ausfällt.

VWL Bearbeiten

In der Volkswirtschaft gibt es klassischerweise lediglich die drei Produktionsfaktoren Arbeit, Kapital und Boden, wobei allerdings Boden als Ausdruck der landwirtschaftlichen Ertragsfähigkeit seinerzeit im 18. und 19. Jahrhundert eine weitaus höhere Bedeutung hatte als heutzutage. Durch die Industrielle Revolution wurde Boden immer mehr vom Stand des technischen Fortschritts als dritten Produktionsfaktor verdrängt. In jüngerer Zeit wird auch oftmals der Stand des Wissens als Produktionsfaktor anerkannt.