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Einkommen bezeichnet den monetären Ressourcenzufluss der privaten Haushalte einer Ökonomie durch Löhne und Gehälter seitens der Unternehmen. Dies begründet sich durch die Bereitstellung des Produktionsfaktors Arbeit und der Verrichtung der spezifisch angeforderten Tätigkeiten, für die eine Unternehmung Personal im Sinne von Arbeitskräften benötigt.

Das Einkommen dient den Haushalten als Wohlstandsmaß und wirtschaftliche Variable, anhand derer sie ihren Nutzen maximieren. Ein Teil des Einkommens fließt durch Konsum wieder an die Unternehmen zurück, ein anderer Teil wandert durch Steuern und Abgaben an den Staat, während der verbleibende Teil gespart wird. Somit wird das Einkommen restlos aufgebraucht, ebenso wie es der Gewinn eines Unternehmens wird. Diese Eigenschaft ist eine weitere Verbindung zwischen den beiden Wirtschaftssubjekten und Teil der Begründung der ökonomischen Haushaltsanalyse in der Mikroökonomie.

Das Einkommen dient als Grundlage zur Berechnung der Einkommenssteuer. Umgekehrt kann der Staat auch durch Subventionen und Transfers indirektes Einkommen an die Haushalte zur Verfügung stellen. Somit ist eine Unterscheidung von direktem Einkommen durch die Produktion und indirektem Einkommen durch den Saat zweckmäßig.