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E-Commerce bezeichnet den elektronischen Geschäftsverkehr im Allgemeinen und wird stammt vom englischen Terminus "electronic commerce". Die Begriffssemantik ist jedoch nicht vollständig ausdifferenziert und so trägt E-Commerce letztendlich mehrere Bedeutungen in sich. 

Die verschiedene BedeutungsebenenBearbeiten

Bereits in den frühen 1990er Jahren wurde der Begriff geprägt und seit dem nie genau definiert. Aus diesem Grund werden heute beispielsweise sowohl der gesamte Internethandel unter dem Begriff zusammengefasst, als auch die reine Automatisierung von Geschäftsprozessen. Die beiden Bedeutungen sind zwar nicht völlig Gegensätzlich, allerdings bei weitem nicht deckungsgleich.

Beschreibt E-Commerce den gesamten Internethandel, ist der Spielraum wesentlich größer und fasst Prozesse von der einfachen Warenbestellung im Online Shop bis hin zu hochkomplexen Finanztransaktionen, wie sich im Bereich der Börse stattfinden, zusammen. In diesem Zusammenhang wird unter E-Commerce also sehr allgemein das Werben, Verkaufen und Kaufen im Internet verstanden. Besonders im deutschsprachigen Raum werden Onlineshops sowie die damit verbundenen Marketing und Warenwirtschaftslösungen als E-Commerce bezeichnet.

Verfolgt man allerdings den zweiten Ansatz, so hat E-Commerce nahezu keinen direkten Kontakt zu den Handelskreisläufen und meint etwas anderes. Dabei geht es nicht mehr darum, den konkreten Handel zu realisieren, sondern zu automatisieren, also um grundlegende Systeme.

Weiterhin lässt sich der Begriff im rechtlichen Sinne fassen und in diesem Zusammenhang sind mehrere Richtlinien und Gesetzte entstanden. Allerdings schränken diese den eigentlichen Begriff noch weniger ein und weiten ihn sogar noch. Es existieren nahezu keine Regelungen für den internationalen Warenverkehr und lediglich auf EU Ebene einige wenige Richtlinien.

Shopsysteme als Inbegriff des eCommerceBearbeiten

Das Internet und der damit verbundene, für Privat- sowie Geschäftskunden offene, globale Markt ist vergleichsweise jung und daher finden sich speziell für den E-Commerce Bereich viele unterschiedliche Angebote und Geschäftskonzepte. Auch diese lassen sich allerdings nur sehr vage beschreiben, da dem Begriff selbst die Definition fehlt. Bertachtet man allerdings den exponentiell wachsenden Markt des Online Shoppings, so ist es nur naheliegend, dass vor allem Shopsysteme unter dem Titel der E-Commerce Programme geführt werden. Unter diesen konnten sich in den letzten Jahren vor allen solche, mit einem offenen Quellcode, etablieren. Der große Vorteil der Lösung besteht darin, dass letztendlich jeder User eigene Anpassungen frei vornehmen und seinen Shop ganz nach den eigenen Wünschen konzipieren kann.

Besonderes Augenmerk liegt bei den Plattformen immer auf der Integration von Produkten und Angeboten. Onlineshops zeichnen sich vermehrt durch besonders viele Angebote aus und dadurch werden immer neue Ansprüche an die Software gestellt. Neu- wie Weiterentwicklungen finden sich daher nahezu täglich und für professionelle Anbieter müssen Lösungen geschaffen werden, die sowohl den Kundenkontakt, Verkauf, Einkauf sowie Lagersysteme miteinander vereinen. Einige wenige Anbieter von Shopsystemen, z. B. e-vendo , konnten sich  daher auch mit Branchenlösungen für Unternehmen auf dem kommerziellen Markt festsetzten.